Szenenfotos - Wie der Huber Martl den Teufel überlistete - Weihnachten 2002

 

Beim Huber Martl, einem gut situierten Eiergroßhändler, krieselte es nach der silbernen Hochzeit in der Ehe. Nicht daß eine Frau oder ein Mann im Spiele war - weder noch, sondern einerseits der Alkohol, dem der Martl verfallen war und andererseits das nie stillstehende Mundwerk seiner Ehefrau. So kam es, dass der Martl sein Geschäft nahe dem Ruin brachte.

 

 





Marie (Barbara Limmer) und Renate (Barbara Leitner) putzen die zerbrochenen Eier auf, die der Huber Martl (Benno Stacheder) in seinem Zorn zerschlagen hat.

Die Huberin weiß zwar der belehrenden und bekehrenden Worte in Fülle, aber bei Martl greifen sie nicht mehr. Ja sogar seine einzige Tochter, die Marie, macht sich ernstlich sorgen um ihren Vater und die Zukunft. Der junge Förster hätte zwar ein Auge auf sie, aber der schlechte Ruf des Vaters läßt ihn wieder wegschauen.

 

Marie soll den Ludi (Hans Fuchs) vom Nudlwirt heiraten. Um sich die
zukünftige Schwiegertochter anzusehen, besuchen Walburga (Sabine Ebner)
und Hausl (Sepp Rummel) mit ihrem Sohn Ludi (Hans Fuchs) die Hubers.

 





In seinem Suff und seiner Not,
von allen Menschen verlassen,
ruft Martl den Teufel
(Hans Holzinger) zu Hilfe
- und er kommt,
mit Rauch und Donnerkrachen
aus der Versenkung!
.


Der Teufel verspricht dem Martl ein Leben in Saus und Braus.
Er macht ihn sogar zum Millionär, aber er fordert auch seine Seele für die Hölle.
In 10 Jahren will der Teufel kommen und ihn holen.
Da schüttelt´s den Martl ganz schön und er sucht nach einer List, den Teufel los zu werden.

 

10 Jahre sind schnell vergangen.
Ludi hat geheiratet - aber nicht Marie, sie hat ihren Förster bekommen
Renate und Martl haben ihr Leben im Reichtum genossen.
Nur der Nudlwirt hat Probleme mit Walburga und ihren schlagkräftigen Argumenten.

 

Wie erwartet taucht der Teufel
nach 10 Jahren wieder auf.
Martl will ihn unbedingt los werden.

Selbst das Weihwasserbad in der Badewanne
hilft nichts.


 Nun greift der Martl zur letzten Waffe: Er bietet dem Teufel sein Weib an!
Fünf Jahre darf er noch leben, und die will er alleine verleben, dafür soll ihn der Teufel
bei seiner Frau vertreten. Da der Martl dem Teufel sein Weib so schmackhaft gemacht hat, verspricht dieser dem Martl 100 Jahre in Saus und Braus.

.

Der Teufel weiß nicht
auf was er sich da eingelassen hat.
Renate macht ihm seinen Auffenthalt
"zur Hölle" auf Erden.

 

Entmutigt durch die energische Renate fährt der Teufel
für immer zurück in die Hölle.
Alles kommt schließlich zu einem guten Ende.

 

Die Neukirchner Theatergruppe bedankt sich
bei allen Theater- und Internetbesuchern für ihren Interesse.

Wir hoffen, dass wir sie bei unserer nächsten Aufführung wiedersehen.


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