Szenenfotos - "Ums heilige Landl" - Weihnachten 2005


Vorspruch zur Aufführung

Gott zum Gruaß, ihr liabn Leut,
weil ihr zu uns heut kumma seid,

von der Stadt her und vom Land.
Wir drücken herzlich euch die Hand.

A seltens Stuck, das wir heut bringa
mög es uns nur recht gelinga.
Die Feuer brinna mächtig weit
vom alten Streit in unsre Zeit.

Wo Bauern gstrittn Hand in Hand,
für ihr geliebtes Hoamatland.
Habn net nach Geld und Löhnung gfragt,
für d’ Freiheit Bluat und Lebn gwagt.

In der Kirch da steht a Denkmal drent,
des sechafuchzg Manner nennt,
die in der Christnacht habn ihr Lehn,
dem Landl und dem Herrgott gebn.

Der Kriag is Elend, Trauer, Not,
stiehlt uns den letzten Rankn Brot.
Drum schütz uns Gott vor solchem Streit
in Zukunft bis in Ewigkeit.

Den Toten zur Ehr und in des Herrgotts Nam
hebn wir unser Spiel jetzt an.

 

Die Handlung spielt in den Wirren des Spanischen Erbvolgekrieges.
Das Volk wird durch die österreichischen Truppen unterdrückt und geknechtet.

Die Bauern erheben sich zum Aufstand.
Mit ihrem Schwur: "Lieber bayrisch sterben, als österreichisch verderben", geloben sie ihr Landl von den Besatzungstruppen zu befreien.

 

Die Besatzer scheinen allgegenwärtig zu sein, ihre Versammlung wird durch Soldaten gestört.

 

Das gemeinsame Gebet gibt den Unterdrückten
Kraft für ihren Widerstand

 

Tag und Nacht müssen der Schmiedbalthes und seine Schmiedegesellen Waffen für die bevorstehende Schlacht schmieden.

Seine Frau Anna sorgt sich um Balthes, versteht aber seine Gesinnung.

 

Pfleger Alram von Valley hat extra eine Fahne für die Bauern anfertigen lassen.
"Zu dir hoffen wir" steht über der Gottesmutter, sie soll ihnen den Sieg und den Frieden bringen.

 

Kurz vor München schlagen die Bauern ihr Lager auf. Trotz einiger Rückschläge wollen sie ihren Weg zur Freiheit unter der Obhut der Gottesmutter Tapfer gehen.

 

Auf zum Kampf:
Lieber bayrisch Sterben,
als östereichisch verderben!

 

Auf dem Sendlinger Friedhof beginnt das große Gemetzel.

 

Den Tagesablauf zu Hause beherrscht die große Sorge und Ungewissheit um das Schicksal der Männer.

 

 

Eine große Leere verspüren die Frauen, wartend auf eine gute Nachricht von ihren Männern

 

Nur wenige haben das ungleiche Gemetzel überlebt.

Sie bringen die Traurige Nachricht vom Sterben der
Oberlandler zurück in die Heimat.

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Die Neukirchner Theatergruppe bedankt sich bei allen
Theater- und Internetbesuchern für ihren Besuch und ihr Interesse.

Wir hoffen, dass wir sie bei unserer nächsten Aufführung wieder sehen.


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